Bereits beim Auspacken bin ich ins Staunen verfallen. Als ich aber dann im Buch geblättert habe, war ich endgültig hin und weg. „To Die For“ ist kein gewöhnliches Pilzbuch. Sowohl die Gestaltung als auch die Aufbereitung des Themas „Giftpilze“ sind in dieser Form wahrlich besonders.
Ich besitze einige Bücher über Pilze und die allermeisten davon sind schön anzusehen. „To die for“ ist aber anders als die anderen, und das in vielerlei Hinsicht. Ich wusste tatsächlich vorher weder, wie es aussieht, noch wie genau der Inhalt aufgebaut ist. Umso größer waren die Überraschung und die Begeisterung, als ich es dann in meinen Händen hielt.
Das Buch in den Händen
Mit 14 × 20 cm hat das Buch meiner Meinung nach eine schöne Größe, um es schmökernd in den Händen zu halten und auch im Rucksack zu verstauen.
Das Cover gefällt mir wahnsinnig gut. Der schwarze Hintergrund, der graue Pilz, gefolgt von der auffälligen Schrift in Signalrot, sind schon ein Kunstwerk für sich. Fast noch schöner finde ich den Buchschnitt, der ebenfalls nicht 08/15 ist. Auf ihm ist „Quod aliis venenum est, aliis remedium // Was dem einen Gift ist, ist dem anderen Heilung.“ zu lesen.



Und diese Magie setzt sich beim Aufschlagen des Buches fort. Teils auf schwarzen Seiten, teils in einem Farbton, den ich hier als Cremeweiß bezeichnen möchte, reihen sich Steckbriefe, historische Zeichnungen von Giftpilzen, Fotos und mehr aneinander. Die schwarzen Seiten mit weißer Schrift haben es mir besonders angetan. Als ich meinem Mann von dem Buch erzählte, sagte ich ihm, dass ich noch nie ein Buch in der Hand hatte, dessen Gesamterscheinung mich sowohl außen als auch innen auf Anhieb so begeistert hat.

Zwischen den Seiten
Es werden 17 interessante Giftpilze vorgestellt und die dazu passenden Geschichten erzählt. Es ist wahnsinnig interessant zu lesen, was die einzelnen Pilze kulturgeschichtlich zu bieten haben und wie sie in der Küche Verwendung fanden oder vielleicht noch finden 😉 Die botanischen Illustrationen helfen auch weniger pilzkundigen Lesern, sich ein Bild vom jeweiligen Pilz machen zu können. Mir gefallen zudem auch die zahlreichen zum Thema passenden Zitate, die im Buch immer mal wieder zu finden sind.
Mein Blick ins Buch
Auf mich übt das Buch „To Die For“ eine wahrlich magische Faszination aus. Sowohl das Design als auch das Thema sind genau nach meinerm Geschmack ^^ Wissenschaftliche Fakten, kombiniert mit botanischen Illustrationen, Bildern, True Crime und Kulturgeschichte im Allgemeinen, sind eine Kombination, die sich meiner Meinung nach zu einem Gesamtkunstwerk zusammenfügt.


Es handelt sich dabei eben nicht wieder um einen Pilzführer, wie wir ihn alle schon etliche Male in den Händen hielten, sondern um etwas ganz anderes. Etwas Düsteres, Magisches und Außergewöhnliches.
Mein Fazit
Für mich ist dieses Buch mehr als „nur“ ein Pilzbuch. Es vereint einige Interessengebiete in sich und dürfte daher auch Menschen eine Freude bereiten, die Pilze nicht zu ihren Interessengebieten zählen. Es ist unterhaltsam und lehrreich. Außerdem ist es sehr dekorativ und sieht im Bücherregal auch noch hervorragend aus. Ich habe es nicht einfach zwischen weitere Bücher gestellt, sondern mit dem Cover zum Betrachter.
Das Buch auf einen Blick
| Titel | To die for |
| Autor | Jedrzej Golecki |
| Verlag | Kosmos |
| Erscheinungstermin | 21. September 2026 |
| Seitenanzahl | 216 Seiten |
| Preis | 26 € |
| ISBN-13 | 978-3440183212 |
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Bleib neugierig und (er)lebe die Eifel 🌲🌳

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Ich bin Daniela, Ergotherapeutin und Kräuterpädagogin. Viel Spaß auf Heimathaben!




