The Tribute! ERIC CLAPTON Unplugged in Andernach

by Daniela

Werbung wegen Nennung

Eric Claptons MTV Unplugged-Konzert von 1992 gilt als eines der legendärsten Akustik-Sets der Musikgeschichte. Die Show „ERIC CLAPTON Unplugged performed by 24 nights – MTV’s Magic Live Again“ ist ein Highlight für alle, die ein wunderbar authentisches Eric-Clapton-Tribute erleben möchten. Die Show hat auch bei uns in der Nähe Halt gemacht und wir waren ein Teil davon.

Ich habe einen vielfältigen Musikgeschmack. Seit meiner Jugend ist ein großer Teil davon dem Metal gewidmet, später kamen aber noch andere Musikrichtungen wie Jazz und auch Folk hinzu. Mit Blues hatte ich nie so wirklich viel zu tun. Und Eric Clapton kennt man aus dem Radio, auch wenn man noch nie in seinem Leben eine CD oder heute eben einen Download mit seiner Musik gekauft hat. Mein Mann (genau wie Eric Clapton aus England) hatte Werbung der Show gesehen und so zog es uns wenig später dorthin. Er ist Fan des mittlerweile 80-jährigen Musikers, von dem ich ehrlicherweise nur eine Handvoll Songs mit Namen benennen kann.

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Das erfolgreichste Live-Album aller Zeiten

Aufgenommen wurde das Konzert am 16. Januar 1992 in den Bray Studios in England und verkaufte sich über 26 Millionen Mal und ist damit das erfolgreichste Live-Album aller Zeiten. Es gewann sechs Grammys, darunter die Auszeichnung „Album des Jahres“. Claptons virtuoses Gitarrenspiel, gepaart mit der warmen, einzigartigen Unplugged-Atmosphäre, machte diesen Auftritt unsterblich.

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Und genau das war auch das Erste, was mir auffiel, als wir die Mittelrheinhalle in Andernach betraten. Die Atmosphäre, die die leere Bühne bereits zauberte, lud ein, sich auf einen besonderen Abend zu freuen. Da wir uns nur wenige Tage vor dem Konzert für den Besuch entschieden haben, hatten wir „nur“ Plätze in Reihe 9 ergattern können. Das tat dem Besuch aber keinen Abriss, da wir eine gute Sicht auf die Bühne hatten und so relativ ungestört das besondere Flair dieses Konzertes genießen konnten.

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Einer der ersten Songs, die die Band „24 nights“ rund um den Sänger mit dem klangvollen Namen Enrico Santacatterina spielte, war „Tears in heaven“. Gewidmet seinem Sohn, der mit nur 4 Jahren im Jahre 1991 bei einem Sturz aus dem Fenster ums Leben kam, gewann Eric Clapton damit 1993 drei Grammys und erschuf eine der berühmtesten Balladen aller Zeiten. Ich mag den Song sehr, auch wenn er mich aufgrund des nahenden Todestages meines geliebten Hundes beim Konzert zu Tränen rührte. Die Band hatte den Song in einer wunderbaren Leichtigkeit gespielt und der Sänger hat mit beeindruckend gefühlvoller Stimme die besondere Emotionalität und Tiefe des Songs transportiert.

Wie der Name des Sängers schon vermuten lässt, kommt die Band aus Italien. Gegründet haben sich „24 nights“ im Sommer 2023. Enrico Santacatterina, geboren 1962 in Padua, ist Sänger und Gitarrist der Band. Mit sechs Jahren begann er das virtuose Gitarrenspiel zu erlernen. Seit Beginn seiner professionellen Musikerkarriere in den 1980er Jahren hat er eine umfangreiche Diskografie als Künstler, Musiker und Produzent aufgebaut – darunter Aufnahmen für große Labels wie CGD und EMI. Santacatterina ist bekannt für seine Vielseitigkeit, war Mitglied mehrerer Bands und ist ein gefragter Studio-Musiker. Man merkt, dass die Musik nicht nur ein Hobby ist, sondern dass er sie wirklich lebt. Nicht weniger beeindruckend sind seine Bandkollegen, darunter sein Bruder Carlo Santacatterina am Keyboard.

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Wohnzimmeratmosphäre mit Blues touch

Was ich vorher schon verstanden hatte, war, dass Eric Clapton nicht nur Blues spielt. Da gibt es die Weltmusik wie besagtes „Tears in heaven“ aber auch Stücke, die eindeutig Blues sind. Sucht man im Internet nach der genauen Musikrichtung kommen die verschiedensten Ergebnisse heraus wie Blues, Rock und sogar Country.

Das Konzert vereint klar erkennbar auch für ungeübte Ohren, was die Musik von Eric Clapton anbelangt, verschiedene Musikstile miteinander. Und genau das hat mir gut gefallen. Ein paar Lieder kannte ich, weil sie so gut wie jeder kennt, der einmal ein Radio besessen oder zumindest einmal Zugang zu einem gehabt hat. Aber es waren für mich auch total neue Songs dabei, was mich sehr freute. Mein Lieblingssong war „Rollin’ and Tumblin’“, den Eric Clapton gecovert hat und der ursprünglich aus dem Jahr 1929 stammt.

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Die Atmosphäre in der Mittelrheinhalle hat mir sehr gut gefallen. Ihre Bühne war spärlich, aber mit Bedacht dekoriert. Die aufgestellten Lampen zauberten mit einfachen Mitteln Wohnzimmeratmosphäre. Und die Lampen, die die Bühne in verschiedene Farben tauchten, konnten in Kombination mit dem immer wieder aufkommenden Nebel die Bühne in ein magisches Flair hüllen. Da ich vorher schon Konzerte in dieser Halle in Andernach besucht hatte, kam mir das bekannt vor. Das ist meiner Meinung nach eine große Stärke dieser Location, wenn man jemand ist, der sowas mag. Und ich mag das Spiel mit den Farben und Nebel auf der Bühne sehr gerne.

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Ich bin davon überzeugt, dass das Konzert auch lohnenswert ist, wenn man kein eingefleischter Eric Clapton Fan ist. Das gesamte Flair des Konzerts, die beeindruckende Musik, der packende Gesang und auch die sympathische Art der einzelnen Bandmitglieder haben uns absolut überzeugt.

Beim Veranstalter Reset Production gibt es übrigens noch weiteres hier in der Gegend zu entdecken.  Am 13.03.26 findet in der Stadthalle Lahnstein die Show Queen Forever* statt und am 30.04.26 sind auch die irischen Dance Masters* wieder in Andernach! Die Tanzshow mit dem Herzen der Grünen Insel habe ich schon einmal besucht und HIER darüber geschrieben! Absolut lohnenswert! 

Bis bald in der Eifel – ohne jeden Zweifel 😉🌳

Schriftzug Dani

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