Die Kaiserhalle in Burgbrohl ist eine besondere Location. Sowohl das Äußere, als auch das Innere sind nicht nur hübsch anzusehen. Die Kaiserhalle bietet ein Klangerlebnis der ganz besonderen Art, welches „Die Jungen Tenöre“ vor kurzem eindrucksvoll gezeigt haben.
So gut wie jeder Ort hat eine Art Festhalle, in der Feierlichkeiten abgehalten werden und wo Besucher von nah und fern zusammen kommen, um eine tolle Zeit miteinander zu haben. Burgbrohl verfügt allerdings über eine besondere Location, die eine interessante Geschichte hat und zudem ein ganz besonderes Sounderlebnis bietet. Selbst der Verbandsgemeindebürgermeister Johannes Bell erwähnte im Nachgang des beeindruckenden Konzertes der Jungen Tenöre, welche Herausforderung eine Performance in der Kuppel mit sich bringt und wie beeindruckend die drei stimmgewaltigen Künstler diese gemeistert haben.

Die Jungen Tenöre
Bereits zu Beginn scherzte Ilja Martin, der eine Art Frontmann-Position im Trio einnimmt, dass sie ja gar keine jungen Tenöre mehr seien, es aber einst waren. Seit 2006 besteht die Band in dieser Formation und zahlreiche nationale und internationale Auftritte bestätigen ihren Erfolg. Mit ihrer unterhaltsamen Art brachten die drei das begeisterte Publikum den ganzen Abend über immer wieder zwischen den Musikstücken zum Lachen.
Sie sangen ganz ohne Mikrofon, begleitet von einem professionellen Musiker am Klavier bzw. Keyboard. Dabei performten sie das Meiste zusammen, aber auch jeder Musiker begeisterte die Zuhörer mit einer Solodarbietung.

Die Auswahl der Songs hat mir sehr gut gefallen. Sowohl die Sprachen der Musikstücke als auch das Genre waren sehr vielseitig, sodass für nahezu jeden Geschmack etwas dabei war. Die Jungen Tenöre gaben sowohl klassische Opernstücke, als auch Lieder, die ich als Schlager bezeichnen würde, zum Besten. So sang nahezu die gesamte Kaiserhalle Burgbrohl das Lied „Capri Fischer“ mit den drei Tenören. Das war Gänsehaut-Feeling pur!
Zu meiner Freude sangen Sie am Ende eines der bekanntesten, wenn nicht sogar DAS bekannteste Opernlied überhaupt, „Nessun Dorma“. Ich hatte das ganze Konzert über darauf gehofft und wurde nicht enttäuscht.
Standing Ovation für eine besondere Performance
Die magische Kombination aus dem Gesang, der in der Kaiserhalle Burgbrohl einen besonderen Zauber zu haben schien und der Location an sich, machte dieses Konzert zu etwas sehr Besonderem. Meiner Meinung nach muss man kein Opern-Fan sein, um die Konzerte von den Jungen Tenören genießen zu können.

Am Ende des Konzerts gaben die Künstler dann den Ausblick auf die Adventszeit, zu der sie wieder hier in der Gegend sein werden. Es lohnt sich also auf jeden Fall Augen und Ohren offenzuhalten, um dieses besondere Erlebnis nicht zu verpassen.
Mehr zu den Jungen Tenören findest du HIER.
Weitere Berichte zu Konzerten in unserer Heimat, auch aus der „Sagenhaft musikalisch“- Reihe, findest du HIER.
Bis bald in der Eifel – ohne jeden Zweifel🌲🌳

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Ich bin Daniela, Ergotherapeutin und Kräuterpädagogin. Viel Spaß auf Heimathaben!




